Archiv der Kategorie 'Zur Lage der Welt'

Whale of a Cop

Heute hab ich „King of B-Movies“ geguckt. Lustiger Film mit Jerry Stiller, den ich persönlich ja immer ein wenig verstörend finde …

Er spielt einen Regiesseur und Produzenten der zahlreiche Exploitation Filme gemacht hat, unter anderem diese Perle von einem Blockbuster von dem irgendwer dann später Free Willy abgekupfert hat. Schönes Gespräch dazu (ähnlich, habs jetzt nicht wortgetreu nochmal rausgehört): „Wenn ich einen Film über einen Jungen und seine Freundschaft zu einem Wal machen will können die Produzenten mir alles sagen, ob es ein Blauwal, Pottwald oder Buckelwal sein soll, aber nicht dass es ein Polizist sein soll! Der Film war einfach nicht mehr der selbe.“

Das ist doch wohl mal cooler als das städige „ACAB“, was? :D
Ich glaub ich mach n Lied draus. ;)

Zwei Götter gegen religiöse Fanatiker

Neill Patrick Harris und Jack Black in einem wundervollen kleinen Musical, das zwar schon einige Monate auf dem Buckel hat, das ich aber leider erst heute gefunden hab. Man kann’s nicht einbetten, also hier einfach der Link:
Prop 8 – The Musical

Was ich allerdings einbetten kann und was fast genau so unterhaltsam ist (wenn auch als Realsatire) ist dieser Beitrag von Fox News zum Thema:

Was lustiges

(via medium)

st. gentrifizian

Mehr davon …

I Can‘t Relax In Germany

Gestern haben wir ’nen Song fertig bekommen an dem wir schon eine ganze Weile sitzen.
Im Refrain haben wir uns prima Unterstützung geholt von RastaRainer, einem lokal sehr bekannten Raggea Musiker der sowohl die Gitarre und die Bongos einspielte als auch unserem Text mit seiner rauchigen Stimme Leben einhauchte.

MySpace

Und paszend zum Thema die aktuelle Titanic:

ein volk, eine party, ein leader

I like :)

EDIT:

Welch ein Schicksalstag! Seht welch magische Zahl und Play Counter bei MySpace heute verkündet!

whoa

Glitzernde Vampire …

Yeah, nachdem alle Welt ne Meinung dazu hat und sämtliche Feuilletons der deutschen Zeitungslandschaft sich entweder über den antiemanzipatorischen und erzkonservativen Grundton der Filme zu mokieren wuszten oder eben jenen zu bestreiten versuchten fand ich, dasz es, angesichts meiner masziven Langeweile an der Zeit war, diese Filme zu gucken.
Und, oh yeah, die Bücher müszen scheisze sein denn die Drehbücher sind es zum Groszteil allemal. Aber die Auszage fast sämtlicher Bildungsbürgermedien und Pseudofilmkenner, die Filme seien schlecht gemacht ist ein (gerade in Anbetracht der bedenklichen Auszagen die hier transportiert werden) gefährlicher Trugschlusz. Angefangen bei den Schauspielern, von denen ja gerade die männlichen den Ruf haben, einfach nur Eye Catcher zu sein um kleine Mädchen zu erfreuen: Das ist Bullshit! Gerade Robert Pattinson ist ein ziemlich guter Darsteller und das hat er auch schon in anderen Filmen unter Beweis gestellt. Leider war die FIlmauswahl dabei nicht immer so brilliant, aber akzeptable Sachen sind durchaus dabei („How to be“ ist echt schräg und „Remember me“ ist konventionell und kitschig aber okay) und er macht seine Sache wirklich gut. Kirsten Stewart, okay, die guckt immer gleich aber es paszt zur Rolle die ja nunmal nicht sonderlich vielschichtig angelegt ist (ein Vorwurf den mensch dem Buch machen sollte). Im Grunde wird die gesamte Vampirfamilie sehr gut und sympathisch gespielt und die Werwölfe, nun ja, die sind zumindest nicht immer völlig lächerlich. Auch Billy Burke macht seine Sache ziemlich gut.
Mit den Regieszeuren haben die sich erst mit Chris Weitz und spätestens mit David Slade genau die richtigen Leute geholt (Und lustigerweise ist David Slade auch noch jemand, den die Gruppierung die die Twilight Filme am meisten haszt, nämlich männlichkeitskultische Horrorsplatternerds, seit „30 Days of Night“ mehrheitlich ziemlich lieb hat) und der Soundtrack ist einfach mal echt gut (Und gut eingesetzt. Siehe hier:)

Zweifellos, sehr viele der Dialogsequenzen wirken einfach nur lächerlich, aber ich bin mir sicher dasz sich der Film öfter als der geneigte Zuschauer glaubt nicht ernst nimmt (im dritten Teil wird das sehr deutlich, wo selbstironisch auch der konservative Grundton der Filme aufs Korn genommen wird).
Sicherlich ist der Fan Hype um die Filme und die Bücher äuszerst befremdlich und die meisten Auszagen darin schlicht indiskutabel, aber damit stehen diese Filme nicht allein auf weiter Flur. Was mich in der Diskuszion um die Filme nervt ist, dasz sie meistens belächelt werden als schwache Teenie Soap Opera fürs Kino mit Vampiren oder (von männlichkeitskultischen Horrorsplatternerds) wegen des offensichtlichen Zielpublikums und den glitzernden Vampiren schlicht und ergreifend als „schwul“ oder Pervertierung des heisz geliebten Horrorwesen „Vampir“ gesehen werden (was angesichts des hohen Ansehens das der Anne Rice Schmachtfetzen mit Tom Cruise genieszt unverständlich ist).

Joa … Wollte ich einfach nur mal geschrieben haben, da mich grad schon wieder so eine Internetdiskuszion zum Thema aufgeregt hat, wo offensichtlich 90% der Diskutanten die Filme nicht gesehen hatten und die anderen 10% hyterische, ergebene Fans waren. Sowas ist schade.

Nicht dasz das jetzt falsch verstanden wird: Inhaltlich bleiben die Filme Bullshit und die guten Leute sowie der gute Soundtrack sind an dieses Machwerk echt verschwendet, aber die Kritik sollte anders auszehen als dieses ewige „Dieser Soap Schmachtfetzen macht uns unser schweisztriefendes Männergenre kaputt!“ oder „Oh mein Gott, was ist blosz mit der Jugend los?“ …