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Flohmarkt:Hier!

Der zweite Samstag Straßenmusik mit Bert in Hamburg, diesmal hatten wir noch nen Dritten dabei, Immo, der uns durch sein wunderbares Cellospiel bereicherte (und zwar auch in finanzieller Hinsicht).
Dieses Straßenmusik Ding rentiert sich echt, Geldsorgen hab ich grad keine und das ist echt mal was Seltenes!
Gleich drei Leute haben uns heute angesprochen, von wegen spielen in ’ner neuen Reeperbahn Bar, einer der meinte er sei Produzent und wolle unsere Nummer haben und eine die irgendwie berühmt ist und uns als Begleitband oder so haben wollte. Voll gut, vielleicht fällt da irgendwo Geld&Ruhm ab.

Voll erfolgreicher Tag und betrunken bin ich auch noch. Habe beschlossen dass dies ein super Nebenverdienst ist.

Les amands du métro

So …

Montag ist es so weit: „Die Liebenden in der Untergrundbahn“ spielt im Logensaal in den Hamburger Kammerspielen. Wird sicherlich super.

Ich habe einen kleinen Trailer gemacht und zeig ihn einfach mal auf meinem Blog …

Veranstaltungshinweise

Hallo!

Was so ansteht:

Heute (Mittwoch) Abend gibt’s im Bühnenstudio (Hansastraße 35, Hamburg) um 20 Uhr einen Liederabend der Abschlussklasse mit Liedern von Georg Kreisler (Bekannt unter anderem für „Taubenvergiften“) Lohnt sich bestimmt total da mal rein zu schauen!
Ich singe folgendes:

Eintritt ist frei!!

Des Weiteren möchte ich auf folgende Theaterveranstaltung aufmerksam machen:

tardieu

Absurdes Theaterstück im Logensaal der Hamburger Kammerspiele, frei nach Jean Tardieus „Die Liebenden in der Untergrundbahn“. Wunderschöne Sache, lohnt sich ebenfalls sehr! Ich spiele die Hauptrolle mit dem klangvollen Namen „Er“.

Kommet all‘!

Hochzeitsmusik

So, jetzt war ich doch echt auch endlich mal auf einem gesellschaftlichen Ereignis mit Tradition zugegen. Dank einer befreundeten Sängerin war es mir vergönnt, auf einer Hochzeit Gitarre zu spielen und dafür Geld zu bekommen. Schöne Sache!
Mein erstes Problem war, dass ich keinen Anzug besitze. Okay, es hieß dann „ungezwungen schick“ und so habe ich mich zu weißem Hemd und schwarzer Hose gezwungen und mir dann noch sehr hässliche Schuhe von meinem Vater ausgeliehen, um nicht mit meinen ausgelatschten ALDI Turnschuhen da aufzukreuzen. Und damit war ich echt underdressed. Alle anderen Männer tauchten an diesem Abend in nobel ausschauenden Anzügen auf und die Damen waren in sich gegenseitig an Extravaganz übertreffenden Kleidern unterwegs. Da fühlte ich mich etwas dumm, der ich doch auch noch, der Kälte wegen, über das Hemd eine schwarze Trainingsjacke gezogen hatte.
Egal. Die Zeremonie ging dann jedenfalls los. Ich war konsequent immer zu spät wenn’s um’s „Amen“ sagen oder sich bekreuzigen ging (Ich war auch einfach seit mindestens fünf Jahren in keiner Kirche mehr und in einer katholischen sowieso noch nie) und Lieder mitsingen war mir auch tendenziell eher unmöglich (doch damit war ich nicht alleine).
In diesem Gottesdienst haben wir zwei Lieder gespielt (beim Intro zum ersten hab ich mich natürlich erstmal derbe vergriffen damit’s auch bloß nicht zuuu rund läuft) und einige Leute haben geweint, das war ganz hübsch. Danach brachte mich meine Unkenntnis was simple gesellschaftliche Anlässe und Regeln angeht in eine weitere peinliche Situation, nämlich als der Bräutigam mir die Hand reichte und ich sie einfach nur – etwas verwirrt, wir hatten uns schließlich schon begrüßt – schüttelte, ohne etwas zu sagen. Als neben mir die Sängerin die Braut umarmte und „Herzlichen Glückwunsch“ rief, der Bräutigam mich leicht irritiert anguckte und schließlich zögerlich „Danke“ sagte wurde mir klar dass es offensichtlich üblich ist, zu Hochzeiten zu gratulieren, also tat ich das schleunigst, äußerst peinlich berührt, quasi nochmal nachträglich.
Dann war Sektempfang, sowas mag ich ja gerne wenn lustig kostümierte Kellner/innen mit Tabletts rumlaufen und mensch sich da Sekt wegnehmen kann, da trink ich den sogar obwohl ich keinen Sekt mag. Hat dann auch fix etwas angeschlagen. Wir spielten ein paar Lieder als hintergrundmusikalische Begleitung zum Empfang, zwischendurch gab’s immer wieder Sekt wobei mir zunächst kaum auffiel dass alle anderen ihren wsentlich langsamer tranken als ich meinen. Schließlich, am Ende unseres Repertoires, machten wir noch einmal auf uns aufmerksam, stellten uns vor und spielten die letzten zwei Lieder. Das Finale war Sebastian23’s fabelhaftes „Küss mich“ welches ich mit meiner Engelsstimme darbot. Etwas aufgeregt und etwas mehr betrunken spielte ich es sehr, sehr schnell, was zur Folge hatte dass mir nach den ersten paar Akkorden erstmal das Plektrum aus der Hand flog. Die Leute lachten nett, ich machte weiter, der Witz des Liedes wurde verstanden und mit Gelächter belohnt, ich war sehr zufrieden.

Dann ging’s essen, saufen und feiern mit den mir fremden Leuten. Das war sehr nett, zumal mein erster Eindruck von den meisten Anzugmännern die da saßen („Komm schon … DU warst doch vor fünf Jahren bestimmt noch in gammligen T-Shirts auf noch gammligeren Partys in besetzten Häusern und alternativen Jugendzentren unterwegs!“) sich nur all zu oft bestätigte. Außerdem ging das Zigarettenschnorren mit einer Leichtigkeit wie mensch sie sich jeden Abend wünschen könnte von der Hand.
Die Musik war wirklich gut, geschickt glitten die DJs von Walzer über Polka zu ordentlichem Elektrogeboller was natürlich der Stimmung gut tat und sogar ich, nach einigen vielen Bieren, fühlte mich dazu berufen, auf der Tanzfläche Faxen zu machen.
Irgendwann wurde ich müde und da es in dem Restaurant zwar die absurdesten Schnäpse aber keinen Energy Drink gab ließ ich mir Kaffee kochen. Der war dann auch echt stark und hat geholfen. Ich war ja wirklich bestrebt, nicht betrunken zu werden, hat aber bei so viel frisch gezapftem Bier wie ich haben wollte und den super Mischen die die da gemacht haben nicht so richtig geklappt. Das Schöne: Da ich die Leute alle nicht kannte und vermutlich nicht so bald wieder sehen werde konnte ich mich da nach Herzenslust blamieren und es wird keine Konsequenzen haben. Wonderschöööön!
Irgendwann wurde ich dann, voll und zufrieden, nach Hause gefahren.
Hochzeiten find ich jedenfalls nun cool. Könnt ich öfter machen, bockt.

There’s gonna be a revival

Hallo!
Die Weltspitze der Weltherrschaftspartei hat sich vorgestern zu nem Bier oder zehn getroffen und dabei einen Plan gefaszt.
Der kulturelle wie auch militante und radikale Flügel der Partei, die Band Zidröhn CÖ2 in der die ganze ursprüngliche Führungsriege der WHP aktiv war, wird sich in Urbesetzung wieder vereinigen. Das bedeutet, Albrecht, Benog, Die Heilige Sandale, Bommel und Dr. Disturbance werden nach Jahren der gegenseitigen Verachtung und der Negativ-Schlagzeilen in der Regenbogen Presze tatsächlich wieder gemeinsam auf der selben Bühne stehen! Und die selben Lieder singen wie damals! Ein Buch mit Band Biographie und eine Neuauflage der alten CDs sowie GANZ NEUE AUFNAHMEN und T Shirts wird es ebenfalls geben!
Im Winter wartet dann das „Zidröhn and Friends“ Revival Konzert mit vielen Mitstreitern, Verbündeten und Feinden aus der alten Zeit, die ebenfalls auf die Bühne kommen und das ein- oder andere performen werden. Es wird ein bunter Abend, wir wiszen nur noch nicht genau wo, bisher sind mehrere Locations im Gespräch.
Es wird jedenfalls wunderbar und alle Menschen dürfen gespannt sein!
Bis bald.