Berliner Rap Untergrund

Der Berliner Rapper Kaisa (Damals Kaisaschnitt) hat 2003 eine Dukomentation über den sogenannten „harten Hip Hop Untergrund“ von Berlin gemacht. Heißt „Splatergeneration“, soll wohl aber tatsächlich so ausgesprochen werden als hieße sie „Splattergeneration“. Keine Ahnung ob das n Witz oder Legathenie ist.
Zu sehen war eine Clique bekumpelter, ungewaschener, dauerbekiffter, X-Box-Spielender, antisemitische Witze erzählender („Soll ich ma Judenwitze erzählen? Ich kick mal so drei- vier, okay?“) und Chips fressneder Mitt-Zwanziger die in ihren Wohnungen saßen und davon träumten, Frauen (die bezeichnenderweise nie in der Nähe der portraitierten Jungs auszumachen waren) zu demütigen und zu vergewaltigen.
Also genau so, wie mensch sich das Leben der „Berliner Gettho Ganxtaaa“ vor dem großen Durchbruch vorstellt.
Kaisa ist später dadurch aufgefallen, dass er unter anderem in einem Interview den Holocaust relativierte (von wegen da seien ja nie im Leben wirklich 6.000.000 bei gestorben) und dem Staat Israel vorwarf, diesen künstlich aufzubauschen und zu instrumentalisieren.
Ähnliche Aussagen kennt mensch ja auch von anderen Rappern aus Deutschland.
Jetzt hab ich mal so überlegt: Wenn Nationalismus (Siehe Atzen, Sido, Fler, ach, sie alle! Alle miteinander! Ob deutscher Nationalismus oder jeglicher anderer, ich kenne keinen kommerziell erfolgreichen und keinen Gangstarapper aus Deutschland der kein Nationalist ist), Sexismus bis zum standartmäßigen Aufruf zur Vergewaltigung (und es GIBT zahlreiche Jugendliche die Lieder wie den „Pimplegionär“ von Savas sehr, sehr ernstnehmen, das ist keine „Unterhaltung“), Antisemitismus, Rassismus (mal mehr mal weniger light, aber immer wieder all zu gerne für Punchlines genutzt) sowie übelste Homophobie zum Standartrepertoire eines „härteren“ Rappers in Deutschland gehören (Moritz Bleibtreu sagte in irgendeine Kamera bei der Premiere des unsäglichen Bushido-Films, angesprochen auf Bushidos merkwürdige gesellschaftliche Ansichten und Äußerungen – kein exakt wörtliches Zitat – „Das ist Hip Hop! Und wer damit ein Problem hat, hat von Hip Hop halt keine Ahnung!“, also als würde mensch auf Landsers merkwürdige Texte angesprochen und entgegnen „Das ist halt Rechtsrock! Das geht so!“) dann ist das doch eigentlich ne Rechtsradikale Jugendkultur, oder?


3 Antworten auf „Berliner Rap Untergrund“


  1. 1 MC Paranoid und DJ VerkürzteKritik 10. Juni 2011 um 14:05 Uhr

    voll die schlaue frage am ende yo

  2. 2 Administrator 10. Juni 2011 um 16:36 Uhr

    Verkürzte Kritik? Klär mich auf!

  3. 3 MC Paranoid im Gebäude 10. Juni 2011 um 19:19 Uhr

    keine ahnung, das is nur der name von meinem dj. hört sich doch cool an oder?
    ich hab keine zeit für diesen humbug.ich muss ma einkaufen und dann nochma das neue kiz album hören.

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