Archiv für August 2010

Aus gegebendem Anlass

Das ist der Trailer zu Christoph Schlingensiefs „Das deutsche Kettensägenmassaker“.
Den find ich richtig cool! Wenn ihr den mal in die Finger kriegt – gucken! Ist anstrenegnd, aber lohnt sich :D

Entourage

Super Serie!

Produziert von Mark Wahlberg und angeblich lose auf dessen Biografie basierend, vor allem aber einfach eine gute Serie über einen Hollywood-Emporkömmling am Anfang seiner Karriere.

Gewissermaßen die Hauptrolle (der J. D. der Serie wenn es ein Vioceover gäbe) spielt Kevin Connolly (der den dummen, hässlichen, unbeliebten Bruder in „Undhappily ever after“ gespielt hat). Er ist der Manager und beste Freund des Hollywood Stars Vincent Chase und aus seiner Perspektive erleben wir Höhen und Tiefen des Hollywood-Lebens (Geschichte aus der Sicht eines Nebencharakters, genau die brilliante japanische Erzählweise die George Lucas in Star Wars kopiert hat, um mal einen völlig unsinnigen Zusammenhang herzustellen).

Stewie Griffin sagt zu der Serie: „Oh, really? Should I care about a guy who has everything?“ und hat halt nicht ganz Unrecht, die Serie ist aber trotzdem irgendwie gut.

Hier eine kleine Szene:

See? Lustig ohne albern zu werden, und dann doch unvermittelt tragisch. Prima Sache! Gucken!

Bis bald.

Fleißig, fleißig

Hallo.

Ich dachte nur, es wäre vielleicht gut der Welt mitzuteilen dass wir heute geprobt haben.
Wir waren in einem großen Raum mit Bühne der sogar ein Spiegel gegenüber hängt in dem wir super sehen konnten welche Choreografien schön aussehen und welche nicht. Wir haben unsere athletischen Verrenkungen geprobt und echt ein paar tolle Choreos erarbeitet. Die Outfits stehen auch schon – Sie werden euch UMHAUEN!
Bei den Choreos haben wir uns ein bisschen von D! inspirieren lassen (der ja jetzt auch wieder im Fernsehen unterwegs ist) Geht steil!

Und so …

Nee, echt, wir haben geprobt! Ne ganze Stunde! Oder ne Dreiviertel oder halbe Stunde oder so, weiß ich nicht genau, is auch egal, war jedenfalls super, werden wir wieder tun.
Und die Früchte unserer Arbeit könnt ihr bewundern.

Am 08. 09. im Haus III&70 denn da supporten wir die wunderbaren typ:t.u.r.b.o.

Also kommt alle!

Bis bald.

Axel und Anton

Hallo.

Ich muss jetzt auch nochmal hier meinem Unmut Ausdruck verleihen. ;)

Ich habe die Angewohnheit mir ab und an die Feuilletons diverser Zeitungen durchzulesen. Nicht selten werde ich dabei wütend. Heute ganz ähnlich: Im Hamburger Abendblatt (das ja ohnehin schonmal die BILD Zeitung für Menschen ist, die glauben, dass sie sich durch ihren Wortschatz vom Pöbel abheben) war heute ein widerlich-“intellektuell“ gefärbter Artikel über die Band „1000Robota“ zu lesen, die in eine ganz ähnliche Kategorie fallen.

Wo Tocotronic in den ersten Tagen simple Parolen präsentierten hinter denen einiges an Sinn steckte versuchen 1000Robota möglichst kryptisch und intellektuell rüber zu kommen doch ihre Texte bleiben hohle Worthüllsen. Ganz ähnlich wie die Artikel in den meisten Feuilletons … (Oder wie einige Texte von Bonaparte … Ich meine: Den Titel eines Spiegel-Bestsellers von Richard David Precht als philosophisch-verspielten Songtext präsentieren? Hallo!? Der Unterschied zu 1000Robota: Der Song von Bonaparte ist cool und hat Charme …)

In diesem unfassbaren Artikel wird der Umstand, dass ihre Texte eben eigentlich ziemlich dumm sind, mit einem cleveren kleinen Euphemismus geschönt: „Unverkopft“. So, so.
Generell strotzt der Text von großspurig eingesetzten Fremdwörtern, da wird dann durchaus mal ein Track gegen Thees-“Ich kann das Geld eurer Eltern bis hierher riechen!“-Uhlmann ein Auswuchs des „Konkreten Dissens“ ein „gepflegtes Niedermachen Anderer“ das leider die „allgemeingültige Wucht“ des neuen Albums „merkwürdig in der Zeit verhaften“ lässt.

Und das ist durchaus noch nicht der Höhepunkt! Natürlich ist die Musik von 1000Robota „Kunst“ (ja, ja, eigentlich kein Grund sich aufzuregen, so ist der Kunstbegriff nunmal definiert, aber muss man das so herausstellen?) und Anton Spielmann darf durchaus auch mal selber reden. Wunderschönes Zitat: „Auf den Kampf scheißen ist das wenigste, was wir tun“ Oha! Na wenn dasmal nicht vor Inhalt nur so strotzt, juchee!

Richtig gut wird’s kurz danach. Wenn die Schreiberin uns erklärt dass 1000Robotas Polarisierung relevant ist weil: „Sie den schmalen Grat ausloten zwischen Diversität und Beliebigkeit, Freiheit, Egoismus und, ja, auch der Liebe. “ Whooohoo!

Danach werden Weste und Strohhut zum „Sommeroutfit eines Bohèmiens“ und spätestens ab da ist kotzen dann erlaubt.

Doch die Jungs sehen natürlich derbe unkonventionell aus: „Im Kontrast zum Hype liefern 1000 Robota nun allein optisch weniger Projektionsfläche. Auf dem Plattencover schauen blasse Gesichter aus schwarzen Hemden.“
Ja, ja: Schwarze Hemden und blass ausgeleuchtete Gesichter (und die Akne wegretuschiert nicht wahr, Herr Spielmann?) wenn DAS mal nicht Punk ist, womöglich sogar PunkROCK, ich meine SO unkonventionell, wer kommt allein auf solche ausgeflippten Outfits? Wow! Echt: Wow!

konventionslos

Drei unkonventionelle Hübschheiten allein gegen den Mainstream. Eine wirklich mutige Selbstpräsentation so weit jenseits des Massengeschmacks!

Dann wird noch irgendwie diffus darüber gelabert dass 1000Robota auch noch irgendwie politisch sind („politisch“ ist wohl ein Wort das Anton gern und viel verwendet. Noch so‘n Ding: Groß irgendwas aufbauschen und betonen aber wo ist denn die viel beschworene politische Haltung der Band?) und deshalb jetzt zu Buback gewechselt sind (Ist Tapete jetzt rechts oder was?)

Richtig schön ist das noch ein Zitat, in dem von irgendeinem Song berichtet wird der „mit seinem heruntergebrochenen Klang, mit Störintermezzi, Eruptionen und repetitiven Schlaufen symptomatisch ist für den konzentrierteren Sound, den 1000 Robota auf ihrem Zweitling produzieren.“
Krass! Jeder der sich den Kram der Band mal angehört hat (inklusive der neuen Single) wird jetzt wahrscheinlich auch den Mund offen stehen haben ob dieser wirklich brillianten Beschreibung des Sounds von 1000Robota. Lasst uns von nun an immer alles umständlich und auf Halblatein beschreiben, dann hört es sich an als wär’s was Kluges!

Wer den Artikel noch mal ganz lesen will klickt HIER

Und wer dann die feschen Boys selber nochmal schwafeln hören möchte, dem empfehle ich folgendes Video:

:)

Gute Nacht.

Bis bald.

Whale of a Cop

Heute hab ich „King of B-Movies“ geguckt. Lustiger Film mit Jerry Stiller, den ich persönlich ja immer ein wenig verstörend finde …

Er spielt einen Regiesseur und Produzenten der zahlreiche Exploitation Filme gemacht hat, unter anderem diese Perle von einem Blockbuster von dem irgendwer dann später Free Willy abgekupfert hat. Schönes Gespräch dazu (ähnlich, habs jetzt nicht wortgetreu nochmal rausgehört): „Wenn ich einen Film über einen Jungen und seine Freundschaft zu einem Wal machen will können die Produzenten mir alles sagen, ob es ein Blauwal, Pottwald oder Buckelwal sein soll, aber nicht dass es ein Polizist sein soll! Der Film war einfach nicht mehr der selbe.“

Das ist doch wohl mal cooler als das städige „ACAB“, was? :D
Ich glaub ich mach n Lied draus. ;)