Archiv für Juni 2010

WM 2010 re-recorded!

Hallo!
Uns ist nicht entgangen dasz sich WM2010 einer immer wieter ansteigenden Beliebtheit erfreut. Weil uns die alte Version mittlerweile sogar schon selber nervt und wir kaum verstehen können, warum sich Leute das freiwillig antun haben wir den Song neu aufgenommen und es gibt ihn bei MySpace in wundertoller neuer Qualität zu hören: http://www.myspace.com/e123band
Uns gefällt’s! Euch auch?
Hört mal rein!
Hoffen wir alle, dasz dieser ganze WM Spuk Samstag ein Ende findet :) Und bis dahin schaut auch mal auf diesen Blog: http://niemalsdeutschland.blogsport.de/ der hilft ein biszchen gegen den Ärger mit wirklich guten Liedern gegen „Schland“.

Bild bald.

Les amands du métro

Hallo.
Büschn Werbung abseits der Musik:
Am Freitag den 02. 07. spiele ich im Theater Orange in der Hamburger Marktstrasze bei dem absurden Theaterstück „Die Liebenden in der Untergrundbahn“ von Jean Tardieu mit. Das ganze ist ein Projekt von Schauspielschülern in Zusammenarbeit mit einer Dozentin der Schule und Eintritt gibts auf Spendenbasis. Hinterher ist da sicherlich noch ne nette kleine Feier und an sich wirds bestimmt ein ganz schöner Abend.
Wir freuen uns über Besucher und Spenden und bieten dafür ziemlich gutes Theater! :)
Bis bald.

E123 Gig (Jetzt in richtig)

So…

Nun einmal ein ausführlicherer Bericht über den ersten E123 Auftritt.
Wir kamen also gegen 16 Uhr oder so in Lüneburg an, fanden recht schnell und simpel zum Lamberti Platz und es gefiel uns spontan dort. Eine schöne, verhältnismäszig grosze Bühne, davor Rasen mir Gänseblümchen; im besten Sinne hippieeske Atmosphäre also.
Wir bekamen Bändchen und Getränkemarken, wurden freundlich von den Veranstaltern empfangen und hingen noch eine Weile so rum, bevor es dann mit uns los ging. Zunächst streikte der Laptop gehörig, aber zum Glück sprengte dieser Streik den zeitlichen Rahmen nicht und nach etwa 10 Minuten Verzögerung konnte es dann los gehen. Wir haben uns aus Gründen dafür entschieden, nicht ganz unvermummt aufzutreten, ich lieh mit eine Sonnenbrille und einen Kapuzenpullover aus. Die Sonnenbrille habe ich hinterher aus Versehen mit nach Hause genommen, sorry an die Besitzerin, du bekommst sie auf jeden Fall zurück!!
Zu der Uhrzeit hätte mensch damit rechnen müszen: Eine tanzwütige Meute sieht anders aus. Vorne waren ein paar Jungs die ordentlich abfeierten (uns auch zu kennen schienen, „Bomber Harris“ forderten aber eine Deutschland-Vuvuzela mit sich führten, nun ja -.-) auch sonst konnten wir (vor allem bei WM2010 am Ende) so einige mitsingende Menschen ausmachen und hinterher wurden wir noch zum Text von „Privates ist politisch“ und deszen tieferer Bedeutung befragt, also irgendwie schon recht nett, wirklich. Dafür: Danke liebe Anwesenden! Es war schön mit euch und wir hatten Spasz, hoffen, ihr hattet auch welchen (obwohl wir ab und an Einsätze vergeigt, ich mir einen unverzeihlichen Versprecher geleistet habe und zudem so heiser war, dasz meine Stimme geradezu unerträglich gewesen sein musz…)
Danach noch kurz ein paar Statements zur hoffnungslosen Lage der Region abgegeben und dann gings für mich direkt weiter ins Heimatdorf, Eltern und alte Freunde besuchen. Auf einer Party dort ereigneten sich die meisten der Vorfälle, die mich beim Verfaszen des letzten Beitrages so in Rage gebracht haben. Mit LG hat das nichts zu tun, das war sehr nett (Wir wurden auch bereits fürs nächste Konzert angefragt, dazu später mehr, wenn alles fest steht)
Also: Wir freuen uns auf die nächsten Gigs und euch alle auf den nächsten Gigs! Das wird sicherlich noch so manchen derbe guten Abend geben!

Bis bald.

Live Premiere mit E123

Die E123 Live Premiere in Lüneburg ist nun auch passé. Nun ja, war ganz nett. Etwas reserviertes Publikum, Deutschland-Vuvuzela in der „ersten Reihe“, aber an sich ganz in Ordnung. Werden wir wieder machen.

Kurz nebenbei: Menschen sind scheisze. Was ich diese Woche schon wieder an Auswüchsen von menschlicher Ekelhaftigkeit beobachten durfte ist der pure Wahnsinn. Von dreisten Trickbetrügereien über die Homophobie für zwischendurch bis zum salonfähigen Raszismus und dem „Wir wollen doch alle nur feiern, laszt und saufen!“-Schulterschlusz zwischen „linken“ und rechten Jugendlichen war mal wieder alles dabei. Wunderschön. Werde nun kotzen.